Ein Kommentar

Die lästigen Kleinkriege des Alltags – eine Realsatire zu S21

Eine Realsatire

 Ort:  In der Schalterhalle

 Zeit:  Dienstagmorgen, ca. 7.30 Uhr

Personen: Ernest, Ernestine, 5 Polizisten

 

Obenbleiber Ernest steht dort mit Ernestine. Sie sind am Verteilen von Flyern

5 Polizisten gehen vorbei. Kommen zurück , ein Polizist geht auf Ernest zu

 

Polizist:    Wie lange wollen Sie hier bleiben?

Ernest:   Warum wollen Sie das wissen?

Polizist:  Weil ich Sie das gefragt hab. Hier ist alles so eng, wegen dem Durchgang. Unten wird es noch schlimmer.

Ernest:   Das ist alles soweit genehmigt.  Alles ist aber Betrug gewesen, Verträge sind nichtig.

Polizist:  Ich kann mich nicht dazu äußern.

Ernest:   Wir sind hier, um die Leute zu informieren,  dass sie das so durch andere erfahren.

Polizist:  Ja, ist auch Ihr Recht.

Ernest:   Ja, ist auch meine Pflicht.  S i e  müssen doch das  Grundgesetz kennen.

Polizist:  Jetzt muss ich gehen. Ich will da nicht rumdiskutieren.

 

Abgang des Polizisten zu den anderen Polizisten

Ernest bleibt stehen und  verteilt schweigend weiter. Ebenso Ernestine.

Ende

 

Fazit:

Die lästigen Kleinkriege des Alltags überleben wir am sichersten, indem wir uns nicht kleinkriegen lassen.

Ernst Ferstl (*1955) österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

 

 

 

Über Ingrid

Mitglied und Protokollantin der Senioren und Seniorinnen gegen Stuttgart 21 und andere Ärgernisse!

Ein Kommentar zu “Die lästigen Kleinkriege des Alltags – eine Realsatire zu S21

  1. Kleinkriege im Alltag – eine Realsatire? Nicht doch!

    Aufbereitet, das Geschehen zwischen diesem Polizist und dem Kopfbahnhofbefürworter und Parkschützer, der sich für den Denkmalschutz einsetzt – Landesverfassung Art. 3 c, Abs. 2!!!
    Vorangestellt:
    Alle Amtspersonen haben _ihren_ Amtseid auf unsere Landesverfassung, Grundgesetz und … zu leisten. Beim Wort nehmen muss man unsere STAATSDIENER halt schon!

    A.) Polizist löst sich aus einer Gruppe (Rotte / Korpsgeister) geht auf zwei Flyer-Verteilende zu:
    __ Seht her, wie mit diesen Unverbesserlichen umzugehen ist.

    B.) Frage nach der Dauer der Verteilaktion zeigt auf, dass, zumindest rudimentär, das „Fraport-Urteil“ vom Febr. 2011 diesem Polizist bekannt ist – BvR 699/06.

    C.) Information der Öffentlichkeit zu den Tatsachen im Umfeld der Bautätigkeiten von S21 und STUTTGART 21 wird vom Kopfbahnhofbefürworter genannt. | 🙂

    D.) Oh, er, der Polizist weiß, dass es ein «unteilbares» Grundrecht ist, die Öffentlichkeit zu informieren – Abstand nehmend von Fake »Lug & Trug« mit den Aussagen im INFO-Material.

    E.) Polizist geht, denn ihm ist offensichtlich bewusst, dass über die Erfüllung seiner Grundgesetz-Pflichten nicht zu diskutieren ist – sondern einzig und alleine diese zu erfüllen! | 🙂 😉

    Sollte dies mit lästig oder gar mit dem Begriff „Kleinkrieg“ bezeichnet werden? Nicht doch!!!

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