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Vom Sinn der Hebeinjektionen im Kernerviertel oder „Pudding lässt sich schlecht anheben“.

Eine Distopie wird zur bitteren Wahrheit.

Am 20. Juni 2019 erschien auf diesem Blog ein Bericht über die Risse an mehreren Häusern im Kernerviertel. Das war damals auch   d a s   Thema  –  bei der Gruppe der SeniorInnen gegen Stuttgart21 und überhaupt in der Bewegung gegen S21. Und die Vorstellung,  dass nach und nach sämtliche Häuser, die mit einer Hebungsinjektion geimpft wurden, zerstört würden, schien bereits damals nicht abwegig –  nicht nur eine Dystopie. Jetzt wird diese erschreckende Vorstellung  anscheinend immer mehr zur bitteren Wahrheit, wie in einem Artikel in der „Kontext“ zu lesen ist. https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/449/s-21-volles-rohr-6293.html

Vor allem den Parkschützern wird es grausen: Befand sich doch das Parkschützerbüro vor einiger Zeit noch im Hinterhaus Urbanstraße 49a. Ich habe mir daraufhin den „Ort des Geschehens“ angeschaut. Ein trauriger Anblick bietet sich einem: Der Eingang zum Hof ist  nur noch ein Riesenloch, zugänglich durch einen schmalen Gehstreifen. Dann im Hof: Keine plane Ebene mehr vorhanden. Überall Risse und Erhebungen, besonders auch vor den Fenstern des ehemaligen Parkschützerbüros. Ein trauriger Anblick!

„Kontext“ schreibt u.a. hierzu:  „… Mitte Oktober begann es im Keller des Wohnhauses Urbanstraße 49 furchtbar nach Fäkalien zu stinken. Der Keller war feucht, außen im Hof hat sich der Asphalt abgesenkt – sichtbar an Rissen an den Hofrändern, in den Ecken, in den Kanten zu den Häusern 49A und 49. Handwerker haben nun einen Schacht gegraben und das Abwasserrohr gereinigt. Soweit es ging, denn die Rohrreinigungsspirale steckte nach zehn Metern fest. Befund: Zement im Rohr. Hebungsinjektionen sind ins Rohr anstatt in den Untergrund gelaufen. …“.

Und es geht weiter. Auch andere Häuser sind wieder betroffen. aber außer in der „Kontext“ hört man nichts davon.  Die Betroffenen halten den Mund ( warum auch immer – außer Frank Schweizer, der in dem Artikel auch die „Wirkung“ der Hebeinjektionen erklärt „Pudding lässt sich schlecht anheben“ (!)) und die Zeitungen interessiert es anscheinend auch nicht. Es macht zornig, obwohl man das doch schon kennt.  Manchmal kommt es mir so vor, als ob über diesem Dilemma bewusst ein Mantel des Schweigens gebreitet wird. Wenn nicht darüber gesprochen wird, ist es auch nicht passiert. So wie ein Kind denkt, wenn es die Augen zumacht, man es auch nicht sieht. Sieht so aktuelle Berichterstattung aus?

Eingang zum ehemaligen Parkschützerbüro Hinterhaus Urbanstraße 49a

Ausgrabungsort und Reparaturarbeiten „Volles Rohr!“

rechts: Fenster des ehemaligen PS-Büros

Hauseingang Hinterhaus Urbanstraße 49a

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