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A bissle luschtige AFD-Kritik … ?

… und a knitze CDU-Werbung?  Bildergebnis für torte im Gesicht Darauf gibt es eigentlich nur eine Antwort – siehe oben!

Und warum: War der bekennende Weinverkoster  und Kolumnist der Stuttgarter Zeitung vom 10. November, Holger Gayer,  betrunken,  als er diese unsägliche Kolumne schrieb?  Doch man lese selbst und staune (oder auch nicht), falls man/frau dieses Blatt zur Hand hat (hier nur ein Ausschnitt):

 

In dieser Kolumne versucht sich nämlich der Kolumnist Holger Gayer an einer klitzekleinen Kritik an einem neuen AfD-Frauen-Arbeitskreis namens „Frida“ und stellt dagegen die Stuttgarter Frauen-Union (insbesondere in ihrem Votum für „AKK“ – Annegret Kamp-Karrenbauer) in ihrer Arbeit als besonders gelungen dar. Ob er mit diesem Vergleich  seiner CDU einen Gefallen getan hat? Ich glaube nicht. Eher hat er die Stuttgarter Zeitungen damit wieder in eine Ecke gestellt, von der wir ja längst ahnen oder befürchten, dass sie „rechtsaffin“ sind.  Aber muss es gleich wieder so doof-krass sein? Das ärgert.  Das ärgert sehr!

Also um was geht es in dieser Kolumne? Holger Gayer macht sich mit leichter Schreiber-Hand lustig über einen neu gegründeten Arbeitskreis „Frauen in der AfD“. Dieser Arbeitskreis sei zwar in allen Bereichen von Frauen besetzt, stünde aber unter der Schirmherrschaft einer Frau und einem – Mann.    Dies findet Holger Gayer so komisch, weil dieser besagte Mann in Personalunion mit einigen Funktionen in der Partei wäre bzw. gewesen sei,  wie zum Beispiel: ein Mann, Frauenversteher, frisch abgewählter Chef der Landesgruppe BW sowie verkehrspolitischer Sprecher der AfD.  Allein schon die Tatsache, dass dieser Arbeitskreis  einen Schirm bräuchte und dazu noch einen männlichen Schirmherrn, erregt seine Heiterkeit auf das Schärfste. Aber es geht weiter:  Schmunzelnd und mit gebotener Lustigkeit stellt er dann allen Ernstes dem „Frauenarbeitskreis der AfD“ mit seinem männlichen Schirmherrn die Stuttgarter Frauenunion (CDU) gegenüber, die sich erdreiste (Hi, hi!), sogar eine eigene öffentliche Meinung zu äußern und sich heroisch traue, sich für Annegret Kramp-Karrenbauer einzusetzen (Ho, ho!).  Das schreibt Holger Gayer lustig und anscheinend frisch von der Leber weg (?) – denn die Leser*innen sollen ja mitschmunzeln!   Und er merkt nicht einmal (oder doch, oder mit voller Absicht?), dass er mit seinem Vergleich ganz eindeutig der CDU  den Vorzug gäbe, die es (wieder einmal?) richtig gemacht habe und damit auch (so kommt es zumindest rüber)  eine echte Alternative zur AfD biete.  Dass er, indem er in seiner Kolumne solche „Kuriositätennummern“ aus dem Programm einer rechten Ecke herauspickt und  die AfD  dadurch zu einem vergleichbaren politischen Partner heraufhievt, scheint ihn nicht zu kümmern.

Ich meine, dass sich schon per se ein solcher Vergleich verbietet. Aber andererseits: Wen wundert das noch? Holger Gayer findet das anscheinend ganz o.k. – und vor allem witzig!

 

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