Ein Kommentar

„Was hat um Himmelswillen S21, Öl und Feinstaub mit Krieg zu tun?!“

Flyer_8. Mai_Stuttgart_Friedenskirche-1
Zu der gestrigen Veranstaltung am 8. Mai 2017, dem Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus, hat uns eine Seniorin aus der Gruppe der SeniorInnen gegen S21 den nachstehenden Bericht geschickt:

„Was hat denn um Himmelswillen Suttgart21 mit Feinstaub, Öl und Waffen zu tun?,“ hat mich neulich eine Passantin gefragt, als ich ihr den Flyer zu der Veranstaltung am 8. Mai in die Hand drückte. Ja geht‘s noch? Anscheinend sind manchen Menschen noch immer nicht die Zusammenhänge im großen Weltgeschehen klar. Genau so könnte man fragen: Was hat der Flüchtlingsstrom mit Krieg zu tun?

Tagtäglich bekommen wir die negativen Auswirkungen der Riesenbaustelle dieses unsäglichen Großprojekts zu spüren. Dreckige Straßen, immer neue Straßensperrungen und Umwege, geänderte Streckenführungen der S-Bahn. Und zum unteren Schlossgarten gelangt man nur nach einer Wanderung durch zerstörte Natur und bekommt dann die dreckigste Luft von Stuttgart zu atmen. Wer einmal erlebt hat, wie sich die unterirdischen Sprengungen zeitweilig auf die Atemluft auswirken, weiß, wovon ich spreche. Eine Seniorin gegen S21 hat uns Folgendes berichtet: „Ich war auf meinem Weg vom Hauptbahnhof in Richtung Urbanstraße unterwegs, als ich eine starke Detonation hörte. Der Boden unter mir zitterte. Eine riesige Staubwolke stieg von der S21-Baustelle hoch, die mir förmlich die Luft zum Atmen nahm. Ich dachte, ich müsste ersticken!“

Und nicht nur die jetzigen Arbeiten an der S21-Baustelle verpesten noch zusätzlich die Atemluft der Stuttgarter Menschen. Nein, es wird wahrscheinlich noch schlimmer kommen:

Die geplanten unterirdischen Gleise werden viel weniger Schienenverkehr bewältigen als der jetzige Kopfbahnhof! Und was das für den Straßenverkehr bedeutet, liegt wohl auf der Hand. Glaubt jemand allen Ernstes, dass dieses Riesenverkehrsaufkommen durch Elektrofahrzeuge bewältigt werden kann? Also werden die Benziner und die Dieselfahrzeuge noch mehr die Umwelt verpesten. Es kann doch nicht das Ziel von der grün-schwarzen Landesregierung und OB Kuhn sein, in Zukunft auf noch mehr Straßenverkehr zu setzen?! Für die Großkonzerne der Autostadt Stuttgart sicher ein Gewinn. Und für Benzin- und Dieselmotoren wird natürlich Öl benötigt. Viel Öl…

Und wer das Öl hat, hat die Macht. Und darum geht es doch bei den Kriegen!“

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Ein Kommentar zu “„Was hat um Himmelswillen S21, Öl und Feinstaub mit Krieg zu tun?!“

  1. Das Geld mit dem das Öl bezahlt wird ist entscheidend. Wer das kontrolliert, dem gehört die Macht.

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