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Repressionen gegen S21-Gegner oder Eine Stadt in Angst (!)

Man/frau war sich eigentlich fast sicher: Endlich Mappus und Konsorten abgewählt, endlich weht ein neuer Wind – auch bei den Repressionen gegen S21-Gegner! Pustekuchen! Im Gegenteil, es wurde schlimmer und schlimmer.  Man denke nur an die „Affäre Reicherter“, an die Repressionen gegen Nazi-Demonstranten (Abtransport und Fesselungen von Unbeteiligten und durch bloße Anwesenheit eingekesselten Zuschauer), an die repressive Behandlung von Dienstags-Demonstranten am Bauzaun.  Zugegebenermaßen sind das nur meine Recherchen, ich habe sie nicht selbst erlebt, aber nichtsdestotrotz sind das keine Geschichten von einem, der auszog das Fürchten zu erlernen. Aber was ich selbst beobachtet habe, reicht aus, um das Beschriebene zu verdeutlichen, wenn auch nur am kleinen Beispiel: Letztes Jahr im Park. Menschen versammelten sich seit den frühen Morgenstunden, um gegen das Abholzen des sogen. Feldherrnhügel zu demonstrieren und ihn notfalls zu verhindern. Den ganzen Tag patroullieren Polizeiwägen im Park, später laufen Zweier- oder Dreierpaare von uniformierten Polizisten im Park umher – anscheinend mit Fotos von möglichen „Gesetzesübertretern“ o.ä. Also könnte man es auch Steckbriefe nennen, oder? Dann picken sie sich einzelne Parkbesucher aus, fragen nach Papieren und geleiten sie dann zu etwas entfernt stehende Polizeiautos.  Als ich das zum zweiten Mal beobachte, bitte ich zwei mir bekannte Frauen, mit mir diesem Procedere nachzugehen. Wir folgen also in respektvollem Abstand.   Missbilligend werden wir von den dortigen PolizeibeamtInnen beäugt und gebeten, doch nicht zu nahe an das Auto heranzukommen, schließlich wäre das ja nicht im Interesse des in ihrer Obhut befindlichen Parkbesuchers.  Das mussten wir wohl oder übel glauben, und nach einiger Zeit durfte der Parkbesucher auch wieder gehen.  Bleich und zittrig zeigte er uns eine Anzeige, die gegen ihn erstattet und ihm ausgehändigt wurde wegen einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit, die er angeblich  am 20.6. begangen hätte.    Ich habe  diesen Mann übrigens nie wieder bei einer Demonstration gegen S21 oder für K21 gesehen.  Gelebte Bürgernähe…  ach soo war das gemeint! Da habe ich aber was im Koalitionsvertrag total falsch verstanden. Aber das war ja nicht das einzige Missverständnis, wen wundert’s?

Von anderen, weitaus erschreckenderen Vorkommnissen berichtet Julia in ihrem Artikel in der „Graswurzel-Revolution“.  Daher nachfolgende mail allen, die es interessiert, zur Kenntnis und der link dazu.

Hallo Ingrid,
mein Artikel zu den Repressionen gegen S21-GegnerInnen für die Zeitung
Graswurzelrevolution ist unter folgendem Link online zu lesen:
http://www.graswurzel.net/372/s21.shtml
Bitte leite das doch auch an die SeniorInnen weiter! Es lohnt sich auch
so mal, sich die Webseite der Graswurzelrevolution anzuschauen – vor
allem für diejenigen, die sich für libertäre Ideen ohne Dogmatismus
begeistern lassen.
Liebe Grüße
Julia

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